Reptilien 2 - Praxis für Wildtiere und Exoten

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Wir bieten Ihnen eine umfangreiche medizinische Versorgung an:

Blutuntersuchungen
Besonders Schildkröten und Echsen haben oftmals ein Nierenleiden oder eine Störung in Ihrem Kalzium/ Phosphor-Haushalt. Hier bringen ein paar Tropfen Blut schnell Klarheit.

Parasitologie - Kotuntersuchung

Viele Reptilien haben Würmer ! Meist läßt sich ein Befall nur unter dem Mikroskop erkennen.
Bringen Sie am Besten bei jedem Tierarztbesuch eine frische Kotprobe mit.

Geschlechtsbestimmung
Bei vielen Arten ist das Geschlecht nur schwer äusserlich zu erkennen. Wir bieten alle drei bildgebenden Methoden,
Röntgen, Sonographie, Endoskopie an.

Einwinterungscheck

Nur gesunde Tiere dürfen Winterschlaf halten. Leider ist es nicht immer leicht zu sehen ob ihr Tier auch tatsächlich gesund ist. Eine Kotuntersuchung gibt Aufschluß über einen Wurmbefall, eine Blutuntersuchung über ein verstecktes Nierenproblem.


Häufige Erkrankungen:

Parasiten

Leider werden unsere Reptilien sehr häufig durch innere und äußere Parasiten belästigt.  In der Regel haben wir es immer mit den gleichen Lästlingen zu tun, da diese am Besten mit dem Terrariumleben klar kommen. Von außen saugen die Milben Blut, innerlich schmarotzen Würmer im Magen-Darm-Trakt.
Bei Wildfängen kommen natürlich auch exotische Parasiten in Frage.

Rachitis/ Knochenweiche

Ein Mangel an UV-B Licht, Vitamin D3 oder Kalzium können Ursachen für diesen Krankheitskomplex sein. Desweiteren spielen Faktoren wie Luftfeuchtigkeit und eine nierenschädigende Ernährung eine Rolle.

Legenot

Weibliche Reptilien leben bei uns deutlich kürzer als Männliche. Die Ursachen liegen im Fortpflanzungsverhalten der Tiere. Die suboptimalen Terrariumsbedingungen führen zu einer Störung der normalen Eibildung und Ablage.
Viele Tiere können nur durch eine Operation gerettet werden.

Posthybernale Anorexie (Nahrungsverweigerung nach dem Winterschlaf)

Besonders Europäische Landschildkröten machen eine intensive Winterruhe. In diesen Monaten verbrauchen sie zuerst ihre Fettspeicher, anschließend körpereigene Proteine. Das Resultat ist ein Anstieg nierenpflichtiger Giftstoffe, die aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht abgebaut werden können. Dieses führt wiederum nach dem Auswintern zu einer typischen Appetitlosigkeit.

Bissverletzungen

Reptilien sind prinzipiell Einzelgänger! In einem extrem kleinen Lebensraum – wie sie ein Terrarium darstellt – kann sich das rangniedrigere Tier nicht ausreichend zurückziehen. Es kommt nicht nur zu offensichtlichen Kampfverletzungen auch der Dauerstress kann tödlich sein.



 
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