Zierfische - Praxis für Wildtiere und Exoten

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Zierfische

Fische werden wie jedes andere Lebewesen einmal krank und immer mehr Fischbesitzer wollen nicht mehr einfach ein überall erhältliches Medikament ausprobieren. Sie wollen zunächst eine klare Diagnose gestellt haben.


Wie bringe ich meinen Fisch zum Tierarzt?

Transportieren Sie ihre Fische entweder in offenen Behältnissen wie Eimern oder Wannen oder Sie „tüten“ Sie ein. Alle Methoden müssen gewährleisten, dass der Patient sich nicht verletzen oder herausspringen kann. Weiterhin muß eine ausreichende Menge Wasser mit einer möglichstgroßen Luft-Kontaktfläche (Sauerstoff!) vorhanden sein. Der Vorteil der verschlossenen Tüte ist, dass die enthaltene Luft mit Sauerstoff angereichert werden kann.
So kommen alle Kois aus Japan zu uns.



Teichfische

Der Koi spielt mit Abstand die größte Rolle in unserer Fischpraxis. Es kommen sowohl Einzelfischerkrankungen als auch Bestandsprobleme vor. Der zu untersuchende Fisch wird in der Regel vorher mit einem speziellen Narkosemittel betäubt und dann „auf dem Trockenen“ behandelt.

Aquariumfische

Die Artenvielfalt in der Warmwasseraquaristik ist überwältigend. Unabhängig davon machen aber nur eine handvoll verschiedener Parasiten die größten Probleme. Nur eine mikroskopische Untersuchung führt zu einer Diagnose. Spezielle Medikamente werden ins Aquariumwasser gegeben um die Fische zu heilen

Häufige Erkrangungen:

Parasiten
Im Teich haben wir es hauptsächlich mit Außenparasiten zu tun. Saugwürmer oder Einzeller zerstören die schützende Schleimschicht des Fisches. Bakterien führen dann sekundär zu den sichtbaren Wunden. Betroffene Fische sondern sich ab, scheuern sich, springen vermehrt und „klemmen“ die Flossen.

Wundbehandlung

Der narkotisierte Patient liegt auf einem feuchten Handtuch. Entzündete Schuppen, Schuppentaschen und Flossenanteile werden entfernt um eine Heilung zu beschleunigen. Lokal wird die gereinigte Wunde desinfiziert und bei Bedarf der Fisch mit einem Antibiotikum behandelt. Regelmäßige Nachbehandlungen sind der Schlüssel zum Erfolg.

Koiherpes
Seit Jahren kommt es immer wieder zu Ausbrüchen dieser verlustreichen Tierseuche. Trotz großer Anstrengung ist es der Wissenschaft bisher noch nicht gelungen praxistaugliche Bluttests oder Impfungen zu etablieren. Der Beste Schutz der eigenen Fische ist eine konsequente Quarantäne und der Einsatz von Pilotfischen.
Die einzig zuverlässige Diagnose erfolgt leider nur durch den Pathologen.

Teichwasser

Sind Ihre Wasserwerte in Ordnung? Nichts beeinflusst einen Fisch mehr als das Wasser indem er schwimmt. Teststreifen und „Tröpfchentests“ sind nicht immer verlässlich. Besser ist ein photometrische Untersuchung. Beachten Sie die richtige Entnahme der Wasserprobe.

Quarantäne

Wir würden uns sehr viele Krankheiten und tote Fische ersparen, wenn Neuzugänge für mehrere Wochen in eine separate Haltung kämen. Noch besser ist eine tierärztliche Untersuchung dieser Neulinge, denn auch wenn sie gesund erscheinen, tragen sie doch oft Krankheitserreger wie Parasiten mit sich herum.

Teichbesuch

Die Herbstuntersuchung ist die sinnvollste tierärztliche Maßnahme bei einer Fischhaltung. Alle Krankheitserreger mit dehnen wir es im Frühjahr zu tun haben waren im Herbst schon da. Solange das Wasser noch ausreichend warm ist, lassen sich die Fische am besten behandeln.
Im Herbst behandeln, Frühjahrsverluste reduzieren!

 
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