Ziervögel - Praxis für Wildtiere und Exoten

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Ziervögel


Leider versteckt der Vogel eine vorhandene Krankheit sehr gut.  In der Natur ist dies lebensnotwendig um die Aufmerksamkeit von Greifvögeln nicht auf sich zu lenken. Bei der Haltung in Menschenhand führt dieses Verhalten dazu, dass Vögel oft zu spät zum Tierarzt gebracht werden.

Ein kranker Vogel sitzt aufgeplustert da, schließt häufiger die Augen und frisst schlecht.


Wie bringe ich meinen Vogel in die Praxis?

Erfahrene Züchter haben spezielle Transportboxen für ihre Vögel. Sollten diese nicht vorhanden sein können Kunststofftransportboxen (Variboxen) für Katzen oder eben auch kleine Vogelkäfige verwendet werden. Zeitungspapier ist ein guter Bodengrund, da dort der abgesetzte Kot gut beurteilbar ist. Wildvögel bitte nur im Karton transportieren, da sie sich in Gitterkäfigen das Gefieder zerstören.
Bitte kommen Sie nicht mit Ihrem Papageien frei auf der Schulter.

Vorsorgeuntersuchung
Der regelmäßige Gesundheitscheck ist auch für gesund erscheinende Papageien wichtig. Unser Ziel ist es Probleme im Vorfeld zu erkennen und Krankheiten zu therapieren bevor der Vogel richtig krank wird, da ein schwerkranker Papagei oftmals nicht mehr heilbar ist.
Die Allgemeinuntersuchung gibt Hinweise auf sinnvolle weiterführende Untersuchungen wie einen Blutcheck oder ein Röntgenbild.
Eine bakteriologische Untersuchung zeigt ob die Darmflora reguliert werden muß.

Inhalationstherapie

Bei nicht handzahmen Vögeln ist eine Nachbehandlung durch den Besitzer oft nicht möglich. Über einen Inhalator lassen sich viele verschiedene Medikamente verabreichen ohne das der Vogel gefangen werden muß.
Ein Papagei im Medikamenten-Nebel


Häufige Erkrankungen:

Unausgewogene Ernährung

Papageien die hauptsächlich mit Körnermischungen gefüttert werden neigen zu einer chronischen Mangelernährung.  Der Vogel frisst nur was er mag, der Rest wird verworfen. Durch dieses Verhalten bestärkt er den Vogelbesitzer darin nur das akzeptierte Futter anzubieten. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente werden so meist nur unzureichend aufgenommen.
Die richtige Ernährung ist Voraussetzung für ein langes Vogelleben.

Verhaltensstörungen

Besonders handaufgezogene oder einzeln gehaltene Papageien neigen zu Verhaltensstörungen. Einsamkeit, Streß oder sexuelle Frustration führen zu übermäßigem Schreien, Aggression oder Federrupfen.
Ein gerupfter Vogel hat in der Regel kein Milbenproblem.

Ansteckende Krankheiten

Bei der Vergesellschaftung mehrerer Vögel ist auch auf eine Einschleppung ansteckender Krankheiten zu achten. Insbesondere die Virusinfektionen spielen in der Papageienhaltung eine große Rolle. Neben einer sinnvollen Quarantänezeit sollten Neuzugänge auf wichtige Krankheiten getestet werden.
Ein „neuer“ Vogel kann für den „alten“ Vogelbestand tödlich sein.


 
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